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	<title>Peter Seibert</title>
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	<description>Peter Seibert</description>
	<pubDate>Thu, 26 Jun 2025 21:36:22 +0000</pubDate>
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		<title>Die Niederschlagung des Bauernkriegs 1525</title>
				
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		<pubDate>Mon, 02 Jun 2025 08:48:53 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Peter Seibert</dc:creator>

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Die Niederschlagung des Bauernkriegs 1525


Beginn einer deutschen Gewaltgeschichte
Peter Seibert


































Die brutale Niederschlagung des Bauernkriegs war der Anfang einer langen Geschichte rücksichtsloser Gewalt der deutschen Obrigkeiten: von den autoritären Feudalstaaten der frühen Neuzeit über Preußen bis in die NS-Diktatur. 1525 begann Deutschlands Weg in die Untertanengesellschaft, woran auch Martin Luther seinen Anteil hatte. Die entfesselte Gewalt deutscher Herren gegen ihre Untertanen und gegen frühe Forderungen demokratischer Teilhabe legte den Keim für eine Tradition der Unfreiheit und Unterdrückung.

Der Volksaufstand im Jahr 1525 wollte einer gerechteren und freieren Gesellschaft den Weg bereiten. In »Zwölf Artikeln« formulierten Angehörige der unteren Schichten, was sie von ihrer Herrschaft erwarteten. Die Antwort war blutig. Massaker, Straf- und Rachefeldzüge des Adels beendeten jede Hoffnung auf Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse und löschten die Aufständischen und ihre Familien regelrecht aus. Peter Seibert, Literaturhistoriker und Medienwissenschaftler, rückt erstmals auch die Rolle der Frauen in diesem Krieg in den Fokus und schildert das bedrückende Ausmaß der ersten Erfahrung von Flucht und Exil in der deutschen Geschichte.










	03/2025 &#124; Dietz

&#60;img width="664" height="972" width_o="664" height_o="972" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/8317fdbfade15b9d2e9fed09b2aedb753138d47fac05a2820f58cc382fbbc250/15600691.jpg" data-mid="234022673" border="0" data-scale="44" src="https://freight.cargo.site/w/664/i/8317fdbfade15b9d2e9fed09b2aedb753138d47fac05a2820f58cc382fbbc250/15600691.jpg" /&#62;



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		<title>Demontage der Erinnerung</title>
				
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2022 21:42:04 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Peter Seibert</dc:creator>

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Demontage der Erinnerung.




























Der Umgang mit dem jüdischen Kulturerbe nach 1945
Peter Seibert































In einem erschreckenden Ausmaß wurden in den beiden deutschen Nachkriegsstaaten die nach den Verwüstungen der NS-Zeit noch erhalten gebliebenen baulichen Überreste der jüdischen Geschichte zerstört. Die Gründe dafür reichen von nicht entschuldbarer Gedankenlosigkeit, Respektlosigkeit gegenüber den Ermordeten und Vertriebenen bis zu offenem Antisemitismus. Peter Seibert beschreibt diesen Umgang mit dem deutsch-jüdischen Kulturerbe – ein Umgang, der zugleich die Erinnerung an das Leben der Juden in Deutschland wie an die Verbrechen an ihnen demontiert.










	08/2023 &#124; metropol

&#60;img width="1725" height="2560" width_o="1725" height_o="2560" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/0f8030907f7a2295aed7c5d0027138428d572e14a9075b0ea9104f67814b9505/Demontage_der_Erinnerung.jpg" data-mid="189155093" border="0" data-scale="41" src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/0f8030907f7a2295aed7c5d0027138428d572e14a9075b0ea9104f67814b9505/Demontage_der_Erinnerung.jpg" /&#62;



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		<title>Atelier und Dichterzimmer in neuen Medienwelten</title>
				
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2022 20:44:05 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Peter Seibert</dc:creator>

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	Atelier und Dichterzimmer in neuen Medienwelten


Zur aktuellen Situation von Künstler- und Literaturhäusern



Sabiene Autsch / Michael Grisko / Peter Seibert (Hg.)












Im Zuge des historischen und medialen Umbruchs am Ende des 20. Jahrhunderts
haben sich Ort, Raum und Architektur der Ausstellung und damit verbunden der
Prozess des Ausstellens radikal verändert. Der umfangreiche, bebilderte Band gibt
Einblick in aktuelle Ausstellungsästhetiken von Künstler- und Literaturhäusern.
Beiträge aus Theorie und Praxis reflektieren facettenreich die neuen Formen und
Möglichkeiten der Inszenierung und Ausstellbarkeit von Kunst und Literatur, von
Bild und Text sowie von künstlerischen Biografien und Lebensformen im medialen
Zeitalter.




	
09/2015 &#124; transcript 

&#60;img width="720" height="1095" width_o="720" height_o="1095" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/1ed10dbff9154cf6303c3260d68a80a8c5f2140f769b4d1c8570c44b7e0ec4ca/Atelier-und-Dichterzimmer-in-neuen-Medienwelten.jpg" data-mid="146153385" border="0" data-scale="40" src="https://freight.cargo.site/w/720/i/1ed10dbff9154cf6303c3260d68a80a8c5f2140f769b4d1c8570c44b7e0ec4ca/Atelier-und-Dichterzimmer-in-neuen-Medienwelten.jpg" /&#62;



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		<title>Anne Frank Mediengeschichten</title>
				
		<link>https://peterseibert.de/Anne-Frank-Mediengeschichten</link>

		<pubDate>Wed, 22 Jun 2022 20:32:23 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Peter Seibert</dc:creator>

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	Anne Frank
Mediengeschichten
Peter Seibert / Jana Piper / Alfonso Meoli (Hg.)










Kaum eine andere Erzählung des 20. Jahrhunderts ist so häufig und in so unterschiedlichen Medien realisiert worden wie die von Anne Frank. In Theater und Film, auf Fotos, in Büchern und digitalen Medien, in Graphic Novels und in der Musik, in Ausstellungen, Gedenkstätten und Denkmälern ist die Geschichte des jüdischen Mädchens adaptiert und entsprechend umerzählt worden. Der Band beschäftigt sich auch unter didaktischen Gesichtspunkten mit wichtigen Medialisierungen einer Erzählung, die zum festen Bestandteil der übernationalen Erinnerung an den nationalsozialistischen Völkermord an den europäischen Juden gehört.




	
09/2014 &#124; metropol
 

&#60;img width="975" height="1500" width_o="975" height_o="1500" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/584bf152b80f7b57421f234988d2678669904c9190f09aab3f348f84ca84ec9f/Anne-Frank-Mediengeschichten.jpg" data-mid="146151798" border="0" data-scale="40" src="https://freight.cargo.site/w/975/i/584bf152b80f7b57421f234988d2678669904c9190f09aab3f348f84ca84ec9f/Anne-Frank-Mediengeschichten.jpg" /&#62;



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	<item>
		<title>Intervalle 13</title>
				
		<link>https://peterseibert.de/Intervalle-13</link>

		<pubDate>Wed, 22 Jun 2022 20:54:31 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Peter Seibert</dc:creator>

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	Intervalle 13Fernsehen als Medium der Literatur

Peter Seibert (Hg.) / Jana Piper / Patrick Pfannkuche











Die Beiträger dieses Bandes sind Medienwissenschaftler, die das Fernsehen als wichtiges Medium von Literatur begreifen. Als solches nimmt das Fernsehen literarischeFunktionen auf den unterschiedlichen Handlungsebenen wahr. Es kritisiert und wertet Literatur und verbreitet sie in vielen Formaten, so in Dokus, in Literaturverfilmungen,in Theateradaptionen. Das Fernsehen bestätigt traditionelle Autortypen und generiert neue; es popularisiert Literaturgeschichtsschreibung. Die Publikation basiert auf einer Tagung an der Universität Kassel, auf der nicht zuletzt die aktuelle Bedeutung des&#38;nbsp;literarischen Fernsehens vor dem Hintergrund der medialen Umbrüche in den letzten beiden Jahrzehnten diskutiert wurde.






	
01/2013 &#124; 

Kassel University Press





&#60;img width="354" height="499" width_o="354" height_o="499" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/3ee57798f3c4d063bc636051e083779e7ff7c08876a4fbaa586650701361db9c/Fernsehen-als-Medium-der-Literatur-Intervalle.jpg" data-mid="146153805" border="0" data-scale="40" src="https://freight.cargo.site/w/354/i/3ee57798f3c4d063bc636051e083779e7ff7c08876a4fbaa586650701361db9c/Fernsehen-als-Medium-der-Literatur-Intervalle.jpg" /&#62;



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	<item>
		<title>Samuel Beckett und die Medien</title>
				
		<link>https://peterseibert.de/Samuel-Beckett-und-die-Medien</link>

		<pubDate>Wed, 22 Jun 2022 10:23:53 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Peter Seibert</dc:creator>

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		<description>
	Samuel Beckett und die Medien
Neue Perspektiven auf einen Medienkünstler des 20. Jahrhunderts


Peter Seibert (Hg.)





Dieser Band markiert einen Perspektivwechsel in der Forschung zu Samuel Beckett, indem er den bedeutenden Autor des 20. Jahrhunderts als avancierten und reflektierten Medienkünstler zu erkennen gibt.

Die Beiträger_innen, darunter einige, die seit Langem eine hohe Reputation in der Forschung zu Beckett genießen, diskutieren Becketts Intermedialität auf verschiedenen Wirkungsfeldern, zu denen neben dem Theater die Medien Hörfunk, Film, Fernsehen und Video gehören. Zeitgenossen Becketts, die an der medialen Umsetzung seiner Arbeiten mitwirkten, ergänzen die medienwissenschaftlichen Analysen aus medienpraktischer Sicht.


	
05/2008 &#124; transcript



&#60;img width="800" height="1333" width_o="800" height_o="1333" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/75b43319d96eab6eb0bd6891c66e4912579a6e8b33638cd9e7d20c5a2ac8b9af/Samuel-Beckett-und-die-Medien.jpg" data-mid="146151036" border="0" data-scale="40" src="https://freight.cargo.site/w/800/i/75b43319d96eab6eb0bd6891c66e4912579a6e8b33638cd9e7d20c5a2ac8b9af/Samuel-Beckett-und-die-Medien.jpg" /&#62;




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	<item>
		<title>Der literarische Salon</title>
				
		<link>https://peterseibert.de/Der-literarische-Salon</link>

		<pubDate>Wed, 22 Jun 2022 20:37:33 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Peter Seibert</dc:creator>

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		<description>
	Der literarische Salon
Literatur und Geselligkeit zwischen Aufklärung und Vormärz

Peter Seibert








In der Monographie wird ein komplexes Gesamtbild des Salons als 
literaturgeselliger Formation entworfen, in der situativ die 
gesellschaftlichen, depravierenden Regeln des Standes, des Geschlechts, 
der Profession außer Kraft gesetzt sind. Die in Klassik und Romantik 
autonom gesetzte Literatur (und Kunst) ist unverzichtbare Referenzebene 
dieser Salon-Kommunikation. Im Salon überschneiden sich die 
Handlungsrollen von Literaturproduktion, -distribution und -rezeption. 
Schleiermachers hermeneutischer Ansatz, aber vor allem seine Theorie 
einer freien Geselligkeit finden hier ihre Wendung in die Praxis. Die 
Kunst des geselligen Betragens wird in Berlin und Wien vor allem von 
jüdischen Salonfrauen getragen, die damit jenseits der 
gesellschaftlichen Restriktionen einen Sprach- und Handlungsraum 
ausgestaltet haben. Nach einem Überblick über die europäische 
Salontradition wird die literarhistorische Bedeutung des Salons für die 
Zeit zwischen Aufklärung und Vormärz analysiert.
 






	
01/1993 &#124; J. B. Metzler

&#60;img width="827" height="1254" width_o="827" height_o="1254" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/8869f5cd6b0c82f72a59f027654d27663a53b05929017c82d9b8af65c5c35b31/er-Literarische-Salon.-Literatur-und-Geselligkeit-zwischen-Aufklrung-und-Vormrz..jpg" data-mid="146152659" border="0" data-scale="40" src="https://freight.cargo.site/w/827/i/8869f5cd6b0c82f72a59f027654d27663a53b05929017c82d9b8af65c5c35b31/er-Literarische-Salon.-Literatur-und-Geselligkeit-zwischen-Aufklrung-und-Vormrz..jpg" /&#62;




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	<item>
		<title>Info</title>
				
		<link>https://peterseibert.de/Info</link>

		<pubDate>Wed, 22 Jun 2022 20:59:20 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Peter Seibert</dc:creator>

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Curriculum Vitae

Peter Seibert, geb.
27.06.1948 in Weiskirchen/Saar.



Beginn des Studiums der Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte im WS 68/69 an der
Universität des Saarlandes in Saarbrücken. 
Zum WS 69/70 Wechsel an
die Universität zu Bonn. Dort Ablegung des Magisterexamens mit einer
Arbeit zum „Happening“. 
Aufnahme der Doktorarbeit bei Prof. Dr.
Helmut Kreuzer, der sowohl in wissenschaftlicher wie in menschlicher
Hinsicht den Doktoranden tief beeindruckte. Thema der Dissertation
war die vorreformatorische Reimliteratur, die in einer
Medienlandschaft im Umbruch bei gleichzeitig weitgehendem
Analphabetismus großer Teile der Bevölkerung ihren Platz
behauptete. 
Die Habilitationsschrift analysierte den literarischen
Salon als „exterritoriale“ gesellige Formation, die situativ die
Beschränkungen von Geschlecht, Konfession und Stand aufhob und in
der klassisch-romantischen deutschen Literatur ihr Bezugsfeld hatte.


Die
Siegener Professur von Peter Seibert mit der Denomination
„Sozialgeschichte der Literatur“ bestimmte zunächst Ausweitungen
seines Forschungsfeldes entsprechend der Denomination. Mit Helmut
Kreuzer hatte eine radikale Erweiterung des Literaturbegriffs
eingesetzt, durch die schließlich mehr und mehr auch die Medien der
Literatur als Gegenstand der Literaturwissenschaft in den Blick
gerieten. Diese inhaltlichen und methodischen Erneuerungen des Fachs
führten in ihrer Konsequenz zu dem Sonderforschungsbereich der DFG
„Bildschirmmedien“, in dem Seibert das Teilprojekt „Theater und
Fernsehen“ leitete. Einen Ruf an die Universität des Saarlandes
lehnte Seibert in dieser Zeit ab.


Angenommen wurde dagegen
der Ruf auf eine Professur für „Literatur und Medien“ an der
Universität Kassel. Im Forschungskontext des DFG-Projekts
„Ausstellungsästhetiken“, das die Ausstellung als weiteres
Literaturmedium begriff, entstanden die Untersuchungen zu
Literaturausstellungen und wurden zahlreiche studentische Exkursionen
durchgeführt. Die Lehre bezog sich auf den gesamten Komplex der
Beziehungen von Literatur und Medien.


Lange Zeit war an die
Professur von Seibert die „Grimm“-Professur als eine
Poetik-Professur angebunden. Zudem verantwortete Seibert die jährliche
Besetzung der „Karl-Rosenzweig-Professur“ mit, die jeweils an
jüdische Wissenschaftler*innen vergeben wurde.


Peter Seibert ist
verheiratet und hat zwei Söhne. Sein Lebensmittelpunkt ist Bonn.




Kontakt: pe.seibert@t-online.de


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	</item>
		
		
	<item>
		<title>Interview Henkel Stiftung</title>
				
		<link>https://peterseibert.de/Interview-Henkel-Stiftung</link>

		<pubDate>Thu, 26 Jun 2025 21:36:22 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Peter Seibert</dc:creator>

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		<description>
	Den Bauernkrieg zu einem ‚heißen’ Erinnerungsort machen&#38;nbsp; &#124;
24.06.2025

Interview mit Georgios Chatzoudis für die Gerda Henkel Stiftung






„[...]
Vielmehr sehe ich in dem Gewaltexzess, mit dem dieser erste Versuch von Seiten des „arm, gemain mannes“, die Verhältnisse zu einem Besseren zu wenden, niedergeschlagen wurde, den Beginn einer deutschen Geschichte voller Gewalt, mit einem in der bisherigen Menschheitsgeschichte singulären „Höhepunkt“&#38;nbsp; im Nationalsozialismus. Diese Geschichte, die ich schon in den Motti fokussiere und bis heute verlängere, stellt für mich allerdings auch keine bloße Aneinanderreihung von Gewaltepisoden seit 1525 dar: Der Bauernkrieg ist nicht nur der temporale Ausgangspunkt der Gewalt gegen Untertanen, er hat Denkmuster, politische Haltungen und Mentalitäten, auch soziale Strukturen, hervorgebracht, die sich fortan durch die gesamte deutsche Geschichte ziehen und jedes Aufbegehren für eine bessere Gesellschaft im wahrsten Wortsinne immer wieder verteufeln. [...]”





Auszug aus dem Interview&#38;nbsp; ︎ 
„Den Bauernkrieg zu einem ‚heißen‘ Erinnerungsort machen ” vom 24.06.2025





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	</item>
		
		
	<item>
		<title>Interview ND aktuell</title>
				
		<link>https://peterseibert.de/Interview-ND-aktuell</link>

		<pubDate>Thu, 26 Jun 2025 21:03:38 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Peter Seibert</dc:creator>

		<guid isPermaLink="true">https://peterseibert.de/Interview-ND-aktuell</guid>

		<description>
	500 Jahre Klassenkampf&#38;nbsp; &#124;
20.05.2025

Interview mit&#38;nbsp;Karlen Vesper

 im nd






„Sie schreiben: »Im Bauernkrieg vor 500 Jahren ging es um Fragen, die bis heute unbeantwortet sind.« Diese wären ...?”



„Oh, das ist ein weites Feld, ein ganzer Komplex. Das Wichtigste: materielle Sicherheit für jeden und Wahrung demokratischer Strukturen. Wir müssen aufpassen, dass sich nicht wieder Gewalten über uns erheben, die uns entmündigen und entrechten. Und diese Gefahr lauert durchaus von rechts.”





Auszug aus dem nd-Artikel &#38;nbsp;︎ 


„Bauernkrieg vor 500 Jahren - Das wir fürohin Macht wöllen ” vom 20.05.2025





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